Autofahren mit Handy am Ohr in Europa kann teuer werden – außer in Schweden

News vom 15.06.2011

Nicht nur in Deutschland ist es verboten, als Autofahrer während des Führens eines Fahrzeugs mit dem Handy am Ohr zu telefonieren: Auch in anderen europäischen Ländern ist die nicht gestattet und wird mit dem Verhängen von Bußgeldern geahndet.

In der Bundesrepublik Deutschland muss der mit seinem Handy telefonierende Autofahrer bis dato 40 Euro zahlen, wenn die Polizei ihn währenddessen anhält. Wie hoch die Gelder in beliebten europäischen Urlaubsländern sind, das ist auf der Homepage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) e.V. zu lesen.

So beträgt die Straße in Italien zwischen 150 und knapp 600 Euro. Mehr als 100 Euro müssen ebenfalls in den Niederlanden, Norwegen, Portugal und Spanien gezahlt werden: Im Unterschied zu Deutschland wird die Höhe des Bußgelds von der Polizei nach einem Ermessensspielraum festgelegt – je nach Situation.

Am teuersten kann das Autofahren und gleichzeitige Telefonieren mit dem Handy am Ohr in Großbritannien. Dann dort kann es in besonders schweren Fällen zu einer Anklage kommen: Wer verurteilt wird, muss zirka 1.100 Euro Strafe zahlen.

„Wer im Ausland am Steuer zum Handy greift, riskiert sich selbst, seine Mitfahrer, andere Verkehrsteilnehmer sowie ein tiefes Loch in der Urlaubskasse“, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Schweden ist derzeit das einzige europäische Land, in dem Handytelefonate am Steuer nicht von der Polizei geahndet werden.

(eh/teledir)

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