Bürgernetzwerke wollen 100 Megabit Bandbreite

News vom 28.01.2009

Im Bundesland Bayern ist eine Breitband-Initiative geplant: In der Fläche sollen die Haushalte mit einer Bandbreite von 3 Megabit pro Sekunde ausgestattet werden. Dies wiederum halten Bürgernetzwerke für zu wenig.

Generell wird der Vorstoß der Landesregierung willkommen geheißen. Allerdings fordern die Bürgernetzwerke eine höhere Bandbreite: Um im internationalen Vergleich mithalten zu können, müsste es 100 Megabit pro Sekunde sein für die Bandbreite. Darum sollte auch das Glasfasernetz ausgebaut und Kupferdraht als Übertragungsmedium vernachlässigt werden. Außerdem seien die Förderprogramme zu bürokratisch angelegt.

Der Bürgernetzverein Pfaffenhofen führt ein eigenes Pilotprojekt durch: „Bis 2018 erscheint uns zu spät, denn 100 Jahre Kupferdraht-Monopol sind fast am Ende der Fahnenstange angelangt. Viel mehr kann man aus dem Metall nicht mehr rauspressen, wir sollten jetzt endlich mal neue Leitungen aus dünnen Glasfaserbündeln vergraben“, so Jörg Bucher als Breitbandbeauftragter des Bürgernetzverbands.

Eine weitere Gemeinde, die selbst ein Glasfasernetz aufbaut, ist zum Beispeil Aresing: Hier werden etwa drei Millionen Euro investiert, um das Breitbandnetz aufzubauen. Dann soll es an bestimmte Internetanbieter verpachtet werden.

(eh/teledir)

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