DSL, VDSL, LTE und Kabel im intermodalen Wettbewerb?

News vom 07.01.2010

Das Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2014 drei Viertel aller deutschen Haushalte mit einem Internetanschluss mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde Downloadgeschwindigkeit bereitzustellen. Allerdings müsse DSL dabei nicht die wichtigste Technologie werden…

Wie die „Finacial Times Deutschland“ unter Berufung auf Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, berichtet, könnte Internet via Kabel eine ebenso bedeutende Rolle zukommen. Das habe Kurth gegenüber der Nachrichtenagentur DAPD geäußert.
Ein weiterer Ausbau des VDSL-Netzes, des Glasfaserkabelnetzes bis in die Wohnungen und der neue Mobilfunk-Standard LTE seien Beiträge dazu, die Versorgung deutscher Haushalte mit schnellen Internetverbindungen weiter zu forcieren.

Allerdings stehe der Einsatz von LTE noch am Anfang. VDSL als Kombination von Glasfaser- und Kupferkabel wurde von der Deutschen Telekom AG bislang erst in etwa 50 Städten aufgebaut. Reine Glasfasernetze sind regional nur sehr begrenzt errichtet worden. Möglicherweise sei es darum einfacher, die Kabel-Internet-Netze weiter auszubauen.

Matthias Kurth hofft, dass sich durch das Engagement der Kabel-Internet-Betreiber ein stärkerer intermodaler – zwischen den bis dato bestehenden Technologien – Wettbewerb entwickelt. In anderen Ländern herrsche ein weitaus größerer Wettbewerb, in der Bundesrepublik dominiere dagegen die DSL.

(pk/teledir)
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