Tagesflatrate: mit der Tagesflat ohne Vertrag surfen

Wer auf mobiles Internet nicht verzichten kann, aber nur gelegentlich von unterwegs surfen möchte, für den eigenen sich sogenannte Tagesflatrates. Mittlerweile wird die Tagesflatrate von den meisten Anbietern zusammen mit einem Internet-Stick angeboten, der einfach via Plug&Play auf dem Laptop, Netbook oder einem Desktop-Computer zu installieren ist. Damit wird das spontane Surfen im Internet von unterwegs zum Kinderspiel.

Weitere Fragen rund um die Tagesflat beantworten wir in den nächsten Abschnitten:

  1. Welche Tagesflatrate-Anbieter gibt es?
  2. Wie funktioniert eine Tagesflatrate?
  3. Wo kann man Tagesflatrates nutzen?
  4. Wie wird eine Tagesflatrate abgerechnet?
  5. Für wen lohnt sich eine Tagesflatrate?

1. Welche Tagesflatrate-Anbieter gibt es?
Das Angebot an Tagesflatrates ist recht überschaubar. Die folgenden Anbieter samt ihrer Tarife tummeln sich aktuell am Markt:

VergleichDSL Speed
in KB
Flatrate
DSL/Telefon
ZugangsartLaufzeitKosten

FONIC Surf-Card
7.200 KB / Mobil (UMTS) ohne
1.99 €/Tag

Preisdetails

Prepaid Internet-Stick
7.200 KB / Mobil (UMTS) ohne
2.49 €/Tag

Preisdetails

Xtra Data Flat S
8.000 KB / Mobil (UMTS) ohne
2.95 €/Tag

Preisdetails

Prepaid Surfstick mit Internet Dayflat
7.200 KB / Mobil (UMTS) ohne
3.50 €/Tag

Preisdetails

web'n'walk DayFlat
7.200 KB / Mobil (UMTS) ohne
4.95 €/Tag

Preisdetails

2. Wie funktioniert eine Tagesflatrate?
Eine Tagesflat ist eine Prepaid-Internet-Flat, bei der man für die Nutzung pro Tag bezahlt. Surft man nicht damit, fallen auch keine Kosten an. Für die Verwendung ist lediglich ein Internet-Stick und eine SIM-Karte erforderlich. Beide Komponenten erhält man in der Regel vom Anbieter seiner Wahl. Dabei fallen für den Internet-Stick meist gesonderte Kosten an. Verfügt man jedoch bereits über einen simlockfreien Internet-Stick, kann man auch diesen nutzen. Der Stick fungiert dabei als Modem, die SIM-Karte als Legitimation fürs Internet, denn hierüber stellen die Anbieter den Internetzugang zur Verfügung und wickeln die Abrechnung ab. Wie bei anderen Prepaid-Modellen verfügt man auch hierbei über ein sogenanntes Guthabenkonto. Dieses kann man nach eigenem Gusto mit Geld aufladen, das man dann später nach Bedarf wieder versurft. Um dies zu bewerkstelligen, wird die SIM-Karte in den Stick gesteckt und der Stick wiederum über den USB-Anschluss mit dem Laptop oder einem anderen geeigneten Gerät verbunden. Hat man die Karte mit Hilfe der mitgelieferten PIN freigeschaltet, steht einer Internetverbindung nichts mehr im Wege.
Aber Achtung, es muss immer ein geeignetes Netz verfügbar sein. Dazu im nächsten Abschnitt mehr.

3. Wo kann man Tagesflatrates nutzen?
Die Nutzbarkeit einer Tagesflatrate ist eine Frage der Netzabdeckung. Ist das Netz des Anbieters, über den man die Tagesflatrate bezieht, am Ort der Nutzung entsprechend ausgebaut, kann man problemlos damit im Internet surfen. Allerdings muss man berücksichtigen, dass es verschiedene Netze (D1-Netz, D2-Netz, O2-Netz und E-Plus-Netz) und Mobilfunkstandards gibt, die je nach Anbieter einen unterschiedlichen Ausbaustatus aufweisen. Dadurch können sich sowohl die Verfügbarkeit als auch die Geschwindigkeit von Anbieter zu Anbieter enorm unterscheiden.
Der Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), bei dem die Daten im GPRS-Netz übertragen werden, ist in Deutschland fast flächendeckend verfügbar. Das UMTS-Netz (3G), in dem wesentlich schnellere Datenverbindungen möglich sind, ist hingegen überwiegend nur in Großstädten und Ballungsräumen vorhanden. Ähnlich verhält es sich mit dem LTE-Netz (4G). Hiermit sind zwar die höchsten Geschwindigkeiten möglich. Allerdings ist der Mobilfunkstandard der vierten Generation ebenfalls überwiegend in Großstädten und Ballungsräumen verfügbar.
Daraus ergibt sich folgendes: Tagesflatrates kann man zwar fast deutschlandweit nutzen. Schnelle Internetverbindungen sind allerding vermehrt nur in Großstädten und Ballungsräumen möglich. Der Einsatz von Tagesflats in ländlichen Regionen ist daher nicht empfehlenswert.

4. Wie wird eine Tagesflatrate abgerechnet?
Wie bereits erwähnt, zahlt man bei einer Tagesflatrate im Voraus (Prepaid) für die Nutzung pro Tag. Hierbei gibt es allerdings zwei Unterscheidungen. Entweder wird der Abrechnungszeitraum vom Anbieter als Kalendertag definiert oder pro 24 Stunden. Im ersten Fall gilt die Tagesflat ab Aktivierung für den laufenden Tag bis 0:00 Uhr. Es ist also egal, ob man sich um 8:00 Uhr morgens oder um 23:00 Uhr abends mit dem Internet verbindet. Genutzt werden kann immer nur die verbleibende Zeit bis 0:00 Uhr. Im zweitem Fall ist dies anders. Hier werden immer volle 24 Stunden abgerechnet. Verbindet man sich also am Nachmittag um 14:00 Uhr mit dem Internet, kann man es auch bis zum nächsten Tag um 14 Uhr nutzen.

5. Für wen lohnt sich eine Tagesflatrate?
Tagesflatrates lohnen sich für all jene, die einen Internetzugang nur sporadisch benötigen, entsprechend wenig dafür bezahlen wollen und möglichst flexibel bei der Wahl des Internetanbieters bleiben möchten. Hierfür sind Tagesflats ideal, da weder eine Grundgebühr berechnet wird noch eine langfristige Vertragsbindung entsteht. Zudem verfügen sie aufgrund ihrer Prepaid-Eigenschaft über flexible Auflademöglichkeiten. So ist die Bezahlung per Bankeinzug zwar möglich. Aber auch ohne Bankkonto lassen sich Tagesflatrates problemlos nutzen. In diesem Fall werden lediglich spezielle Aufladebons bzw. Aufladekarten benötigt, die in vielen Supermärkten, Drogiermärkten, Tankstellen und im Fachhandel erhältlich sind.

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