Telekom: Spam-Welle mit t-online-Adressen seit Mitte August 2015

News vom 19.08.2015

Seit etwa der Mitte dieses Monats werden verstärkt mehr Spam-E-Mails verschickt. Unter diesen befinden sich auch Nachrichten, die als Absender eine t-online-Adresse haben, wobei vermutet wird, dass von der aktuellen Spam-Welle alle E-Mail-Anbieter betroffen sind …

„Die Spam-Mail enthält einen Link. Klickt der Empfänger darauf, ist es möglich, dass sein Account zum Versand von weiteren Spam-Mails missbraucht wird.“ Diese zwei Sätze stammen aus einer Pressemeldung der Deutschen Telekom mit dem 19. August 2015 als Veröffentlichungsdatum.

Wie sieht die Spam-Mail aus?
Der Text der Nachricht ist auf Englisch verfasst; der Betreff kann lautet „try it out“ oder ähnlich – in Zukunft können die Betreffzeilen von den Spam-Versendern geändert werden. Die Ansprache im Text selbst beschränke sich auf ein „Hey“ – der Empfänger wird nicht mit dem Namen angesprochen. Anschließend folgt derzeit der Satz „Have you already seen it.“ plus der Link, über den die Schadsoftware installiert wird.

Achtung: Gefälschte Absender-Adresse
Ausdrücklich wird darauf verwiesen, dass das Verschicken dieser Art von Nachrichten nicht von den E-Mail-Accounts der Kunden über die Telekom-Server erfolgt: „Der Mailservice der Telekom wurde nach unseren Erkenntnissen nicht gehackt“, heißt es in der Meldung. „Wir analysieren das aktuelle Szenario im Moment und informieren an dieser Stelle über neue Erkenntnisse.“

Bei der jetzigen Spam-Welle sieht es so aus, als würden Familienangehörige, Freunde und/oder Bekannte von der Mail-Adresse des t-online-Nutzers aus angeschrieben.

Wenn dem so ist, sollten Telekom-Kunden und vermeintlich von ihnen Angeschriebene, die den Link in der Mail angeklickt haben, das Nachstehende tun:

1. Virenscanner aktualisieren und Rechner nach möglicher Schadsoftware scannen und diese gegebenenfalls neutralisieren. Das sei wichtig, weil eine Schadsoftware Passwortänderungen nachverfolgen kann.

2. Passwörter ändern auf jedem Endgerät und für den E-Mail-Account.

Obwohl man als Betroffener die Passwörter ändert, können auch danach Spam-Mails unter der eigenen Kunden-E-Mail-Adresse verschickt werden. Denn ist den Kriminellen eine Adresse einmal bekannt, kann sie für weitere Spam-Mails missbraucht werden.

„Wir arbeiten permanent an der Verbesserung unserer Spamfilter für den Posteingang unserer Kunden-E-Mail-Accounts, jedoch ist ein hundert prozentiger Schutz nicht möglich“, so die Telekom.

(pk/teledir)
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