Wie sicher sind Kabelnetze, die unter Wasser verlaufen?

News vom 02.06.2010

Um die globale Kommunikation aufrecht zu erhalten, werden für Telefon- und Internetverbindungen zwischen Kontinenten Kabelnetze genutzt, die unter Wasser verlaufen. Diese seien besonderen Gefahren ausgesetzt, wie es in einem aktuellen Bericht des US-amerikanischen Instituts der Elektro- und Elektronik-Ingenieure (IEEE) heißt.

In der Online-Ausgabe der Zeitung „Die Welt“ vom 19. Mai 2010 ist zu lesen, dass die Autoren des Berichts fordern, dass ein Gremium die Arbeiten der Unterwasser-Kabelindustrie koordinieren solle. Nach Angaben von Alan Mauldin vom Marktforschungsinstitut Telegeography Research würden insgesamt 99 Prozent der Telefon- und Internetverbindungen zwischen verschiedenen Kontinenten über Unterwasserkabel realisiert.

Diese Kabel könnten zum Beispiel durch Fischernetze oder Anker beschädigt werden. Auch Sabotage und Diebstahl seien denkbar, da in den Kabeln Materialien enthalten sind, die sich gut verkaufen ließen.

Deswegen wurde ein Kabel zwischen Kenia und den Vereinigten Arabischen Emiraten 200 Meilen in östliche Richtung verschoben, um es besser vor somalischen Piraten schützen zu können. Das vom IEEE vorgeschlagene Gremium könnte den Aufbau eines sicheren Unterwasserkabelnetzes vorantreiben und dadurch die Situation verbessern.

(pk/teledir)
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