Youtube: Bezahl-Abo soll kommen

News vom 23.04.2015

Kostenlos Videos gucken auf YouTube? Damit könnte es bald vorbei sein. Denn bereits seit ein paar Wochen wird in den Medien darüber geschrieben, dass YouTube eine Bezahlschranke einführen wolle …

Erste Gerüchte in dieser Hinsicht gab es im Oktober des vorigen Jahres. Derzeit ist YouTube das beliebteste Videoportal-Netzwerk der Welt: Wer sich dort registriert, also ein eigenes Nutzerkonto anlegt, der kann Videos hochladen, bewerten und kommentieren.

Hier ein paar Zahlen zum internationalen Marktführer:

1. Am 17. Mai 2010 hat YouTube über zwei Milliarden Aufrufe pro Tag registriert.
2. 2012 wurden in Deutschland rund 38 Millionen Nutzer gezählt.
3. Im Mai 2013 wurden mehr als 100 Stunden Videomaterial pro Tag auf hochgeladen.
4. Aktuell steht die Nutzeroberfläche in 76 Sprachversionen zu Verfügung.
5. Momentan entfallen 10 Prozent des weltweiten Datenverkehrs auf YouTube.

YouTube: Bezahlschranke in Planung
Noch in diesem Jahr soll die kostenlose Nutzung begrenzt werden. So habe Youtube vor, eine Bezahlschranke einzuführen. Ein Preis wurde auch schon erwähnt: Zehn US-Dollar sollen für die Nutzung der Portal-Inhalte fällig werden. Und das sei in erster Linie ein Vorteil für Content-Ersteller.

Im Onlineportal „The Verge“ wurde am 8. April 2015 berichtet, dass YouTube mehreren Gründern bekannter Youtube-Kanäle von den Abonnementsplänen unterrichtet haben soll: Für eine monatliche Zahlung in Höhe von zehn US-Dollar würden werbefreie Videos angeboten werden. Zudem soll es die Option geben, Videos offline speichern zu können, und zwar auf einem mobilen Endgerät.

Darüber hinaus könnten Betreiber eines YouTube-Channels Videos bald hinter einer Paywall anbieten, sodass die Videobeiträge ausschließlich Premium-Usern freigeschaltet werden. Eventuell könnte es des Weiteren kanalspezifische Angebote geben, die kostengünstiger sind.

YouTube-Abo: Wer profitiert?
Vor allem Betreiber eines großen YouTube-Kanals soll die Einführung der Abo-Variante geldwerte Vorteile bringen: 55 Prozent der Werbeeinnahmen und Abonnementeinnahmen will YouTube an die Betreiber auszahlen.

Warum das Ganze? Angeblich sei bei einigen Nutzern ein Werbeanzeigen-Überdruss verzeichnet worden. Diese hätten nichts dagegen, Geld für werbefreie Videos auszugeben. Susan Wojcicki, YouTube-Geschäftsführerin, teilte während einer Konferenz des Technologieblogs „Recode“ mit, dass man intern darüber, sinniere wie man Nutzern die Wahl überlassen könne.

(pk/teledir)
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