ELSTER: Mehr als 8,5 Millionen machen Steuererklärung via Internet

News vom 16.05.2011

Beim Internetportal „ELSTER“ dreht sich alles um die Abgabe von Steuererklärungen in elektronischer Form. Das Programm „ElsterOnline“ soll beim Ausfüllen der Erklärungen helfen. 2010 gab es erneut einen Nutzerzuwachs …

Seit dem Jahr 2005 wird auf der ELSTER-Homepage von den Steuerbehörden der Bundesländer für Unternehmen und Privatleute die kostenlose Software „ElsterFormular“ für Microsoft Windows bereitgestellt. Mit deren Hilfe können die Einkommensteuererklärung, die Umsatzsteuerjahreserklärung, die Gewerbesteuererklärung, die Erklärung für die Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrages, die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Lohnsteuer-Anmeldung vorgenommen werden.

Nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) ist die Nutzerzahl der Elektronischen Einkommensteuerklärung voriges Jahr weiter angestiegen: 2010 sind 8,6 Millionen Einkommensteuerklärungen über das Internet abgegeben worden. Dies einspricht einem Plus von vier Prozent gegenüber 2009.

„Gut ein Viertel aller Steuererklärungen wird von den Steuerpflichtigen oder ihren Steuerberatern elektronisch erstellt und übermittelt. Hier ist noch Luft nach oben“, meint Dieter Kempf, Präsidiumsmitglied des BITKOM. So ließe sich die Nutzung steigern, wenn die Bedienung der Software vereinfacht würde.

„Die elektronische Steuererklärung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der Abgabe auf Papier. Das kostenlose Programm ,ElsterFormular‘ der Finanzverwaltung ermöglicht eine Probeberechnung der Steuernachzahlung bzw. Steuererstattung. Vorher führt es eine Plausibilitätsprüfung der Daten durch und weist den Steuerzahler auf widersprüchliche Eingaben hin. ,Diese Prüfung hat durchaus Tücken, da der Nutzer nicht immer auf Anhieb erkennt, warum eine Eingabe abgelehnt wird‘, sagte Kempf. Wer sich in der steuerrechtlichen Terminologie (Sonderausgaben, Werbungskosten etc.) nicht auskennt, wird nicht bei allen Feldern sofort wissen, was dort einzutragen ist. Hier muss das Programm aus Sicht des BITKOM mehr Informationen liefern. ElsterFormular kann deshalb kein Ersatz für eine professionelle Steuerberatungssoftware kommerzieller Anbieter oder die fachkundige Beratung eines steuerlichen Beraters sein“, heißt es in einer Pressemitteilung des BITKOM.

(eh/teledir)
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