Netzabdeckung Mobilfunk - 2G GSM GPRS, 3G UMTS HSDPA und 4G LTE
Die Netzabdeckung der Netzbetreiber ist entscheidend darüber, ob man in bestimmten Regionen Deutschlands mit dem Handy telefonieren oder mobil im Internet surfen kann. Die vier deutschen Netzbetreiber investieren seit Jahren konsequent in den flächendeckenden Ausbau ihrer Mobilfunknetze. Speziell die Ballungsräume der Großstädte sind heutzutage sehr gut erschlossen. Lediglich in ländlichen Regionen gibt es nach wie vor noch sogenannte weiße Flecken, die das Telefonieren oder mobile Surfen aufgrund von Funklöchern unmöglich machen.
Der GSM-Standard (2G), der hauptsächlich zum mobilen Telefonieren verwendet wird und Datenübertragungsraten von bis zu 220 kbit/s unterstützt, ist heute in Deutschland größtenteils verfügbar. Am Ausbau von UMTS - dem Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem Datenübertragungsraten von bis zu 21 Mbit/s möglich sind - arbeiten die Netzbetreiber eifrig. Künftig soll auch der Ausbau des Mobilfunkstandards LTE (4G) immer mehr forciert werden. Hiermit sind Downloadraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich.
Der anerkannte Netztest von Europas größtem Telekommunikations-Magazin “connect” bescheinigt den Netzbetreibern jährlich, wie gut ihre Netze hinsichtlich Netzabdeckung, Sprachqualität und Datenübertragungsrate tatsächlich sind. Demnach überzeugte im Jahr 2011 das D1-Netz der Telekom am meisten. Danach folgt das D2-Netz von Vodafone. Etwas abgeschlagen sind die Netze von O2 und E-Plus.
Laut connect war das Netz der Telekom insgesamt gesehen auf dem neuesten Stand der Technik und bestach deutschlandweit beim mobilen Surfen durch äußerst schnelle Downloads sowie Ladezeiten der getesteten Webseiten. Beim Telefonieren zeigte sich zudem die höchste Zuverlässigkeit als auch die beste Sprachqualität.
Wer sich einen genauen Überblick der Netzabdeckung aller Netzbetreiber in Deutschland verschaffen möchte, der kann dies mit Hilfe der folgenden Liste tun.
Netzabdeckung der vier deutschen Netzbetreiber

