EU hat neue Frequenzen für UMTS freigegeben

News vom 30.07.2009

Bereits am Montag dieser Woche hat die Europäische Union (EU) – nach erfolgter Zustimmung durch den Ministerrat – neue UMTS-Frequenzen freigegeben. Allerdings ist der erreichte Beschluss noch nicht Gesetz.

Konkret geht es um die Frequenz 900 Megahertz: Bislang durfte auf dieser Frequenz nur GSM genutzt werden – nun soll die Nutzung auch für UMTS als Technologie gelten.

Durch diese EU-Maßnahme können ländliche Gebiete besser abgedeckt werden, da durch die 900-Megahertz-Frequenz ist eine größere Abdeckung möglich ist. Hintergrund: Im Normalfall nutzen UMTS-Antennen einen Frequenzbereich von 2.100 Megahertz – mithilfe von 900 Megahertz wird eine viermal größere Abdeckung erreicht.

Außerdem sparen die Mobilfunkanbieter nach Berechnungen der EU durch die freigegebene UMTS-Frequenz zirka 1,6 Milliarden Euro an Kosten.

Die erzielte Neuregelung ist noch nicht gültig: Bis Oktober diesen Jahres soll sie als Gesetzestext verankert werden.

(mb/teledir)

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