Studie: Liegt Teilen im Trend?

News vom 29.12.2015

Seit ein paar Jahren gibt es im Internet Plattformen, über die Dinge geteilt werden können. Derlei Angebote sind ein Bereich der sogenannten Sharing Economy. Doch ist das Teilen von Dingen eigentlich beliebt?

Second Hand ist ein alter Hut, Sharing im Vergleich dazu den Kinderschuhen entwachsen: Der englische Begriff „Sharing Economy“ meint eine Ökonomie des Teilens. Es gibt dafür auch die Bezeichnungen „Share Economy“, „Collaborative Consumption“ und „Collaborative Economy“. Im deutschsprachigen Gebiet wird zudem das Wort „Kokonsum“, eine Abkürzung für „Kollaborativer Konsum“, verwendet.

Unternehmen der Sharing Economy stellen Interessenten Gegenstände, Autos, Immobilien, Ressourcen beziehungsweise Wissen zur Verfügung, die/das diese für eine begrenzte Zeit gemeinsam nutzen können.

Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) e.V. haben 16 Prozent der Onliner bereits Gegenstände genutzt, die von einem Sharing-Dienst bereitgestellt wurden.

Sharing: Was wird übers Internet geteilt?
Gefragt wurde ebenfalls, was sich jeder vorstellen kann, mit anderen zu teilen: Allem voran können sich die Befragten mit dem Gedanken anfreunden, Werkzeuge (37 Prozent) online zusammen zu nutzen.

Auf den weiteren Positionen liegen:

Musik und Filme (31 Prozent),
Sport- und Freizeitgeräte wie Boote oder Snowboard-Ausrüstungen (30 Prozent)
Unterhaltungselektronik wie Beamer, Spielekonsole oder Kamera (29 Prozent)
Abendgarderobe wie etwa ein Smoking (25 Prozent)
Brettspiele (24 Prozent) und
Haushalts- und Küchengeräte (19 Prozent)

Rund die Hälfte (46 Prozent) derer, die diese Option des Teilens bislang noch nicht ausprobiert haben, können sich vorstellen, es in Zukunft zu tun.

Zur Methodik: Durchgeführt wurde die Umfrage von Mitarbeitern des Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Beteiligt haben sich 1.135 Internetnutzer ab 14 Jahre. Darum ist die Studie repräsentativ.

Die Frage war: „Bei welchen der folgenden Produkte bzw. Produktgruppen haben Sie bereits auf Sharing-Dienste, das heißt Plattformen zur Organisation der gemeinschaftlichen Nutzung von Gegenständen, zurückgegriffen, anstatt sich das Produkt zu kaufen?“

Übrigens plant – einer anderen BITKOM-Studie zufolge – jeder vierte Internetnutzer (25 Prozent), unliebsame Weihnachtsgeschenke dieses Jahr online zu verkaufen.

(mb/teledir)
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