Bundesnetzagentur: Investitionen für Netzausbau 2014 auf Höchststand

News vom 14.05.2015

Anfang der zweiten Maiwoche wurde der Jahresbericht der Bundesnetzagentur für das vergangene Jahr veröffentlicht. Was den Bereich Telekommunikation betrifft, wurde so viel Geld für den Neubau und Ausbau der Netze aufgewendet wie noch nie. Die Datenmenge steigt, die Anzahl verschickter SMS sinkt und das Gesprächsaufkommen stagniert …

„Die Investitionen in Sachanlagen auf dem Telekommunikationsmarkt erreichten 2014 mit 7,4 Mrd. Euro den höchsten Wert seit 2004. Die Unternehmen investierten überwiegend in den Glasfaserausbau, die Umstellung auf IP-basierte Netze und in den Ausbau der LTE-Netze.“ Das ist in der offiziellen Pressemeldung der Bundesnetzagentur zu ihrem Jahresbericht zu lesen. Sie erschien am 8. Mai 2015.

Datenmenge erhöht sich
Von Januar bis Dezember 2014 betrug die in den deutschen Mobilfunknetzen registrierte Datenmenge 393 Millionen Gigabyte. In dem Maße stieg das Datenvolumen innerhalb eines Jahres bislang noch nie: Das ist ein Zuwachs von 125 Millionen Gigabyte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem ein Plus von 111 Millionen Gigabyte verzeichnet wurde.

2014 wurden 52,6 Millionen SIM-Karten in einem LTE-fähigen oder UMTS-fähigen mobilen Endgerät verwendet. Gegenüber 2013 mit 36,9 Millionen Karten ist das ein Anwachsen um knapp 43 Prozent.

SMS-Versand rückläufig, Gesprächsaufkommen fast gleich
Kurznachrichten werden per Handy beziehungsweise Smartphone immer weniger verschickt. Das liegt an der zunehmenden Verbreitung von Messaging-Apps. So wurden laut des Berichts der Bundesnetzagentur im vorigen Jahr 22,5 Milliarden SMS versendet. Das sind ungefähr so viele wie 2006. Das SMS-Versand-Rekordjahr war 2012, als knapp 60 Milliarden Kurznachrichten ihren Empfänger erreichten.

Demgegenüber ist das Gesprächsaufkommen relativ stabil: 2014 wurden in Mobilfunknetzen 111 Milliarden geführte Telefonate gezählt. Ein Jahr davor waren es 110 Milliarden Anrufe. Der Anteil des Mobilfunks an sämtlichen abgehenden Gesprächsminuten stieg auf nahezu 42 Prozent – vom Festnetz aus haben die Deutschen ungefähr neun Milliarden Minuten weniger telefoniert. 2013 lag der Mobilfunkminutenanteil bei 40 Prozent.

(mb/teledir)
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